Über App-Entiwcklung24.de
Als App-Entwickler-Plattform finden Auftraggeber auf App-Entiwcklung24.de den passenden App-Entwickler, die richtige App-Angentur oder den Berater, der die App-Idee qualtitativ und kosteneffizent umsetzen kann.
open
LiveZilla Live Chat Software

Geschäftsmodelle der Mobilfunk-Service-Provider

Geschäftsmodelle der Mobilfunk-Service-Provider (MSP)

Damit Internetdienste auf den Endgeräten genutzt werden können, müssen diese mit dem stationären Internet per Funk kommunizieren. Hierfür werden Übertragungstechniken und Mobilfunksendemasten benötigt. Diese werden von den Mobilfunknetzbetreibern organisiert. Die deutsche Bundesnetzagentur regelt für die Funk-Datenübertragung die Frequenzvergabe in Deutschland.5

Innerhalb einer Wertschöpfungskette bedeutet es für die Mobilfunknetzbetreibern, dass diese in der Beschaffung, sowohl eine Mobilfunkfrequenz, als auch die Sendemasten und die jeweiligen Standorte organisieren müssen. Sowohl der Aufbau der Mobilfunksendemasten, als auch der Kauf der Frequenzen können sehr kostenintensiv sein. Beispielsweise wurden in Deutschland die LTE Lizenzen von der Bundesnetzagentur für fast 4,4 Milliarden Euro an vier Unternehmen versteigert.6

In der Entwicklungsphase werden die Örtlichkeiten für die Sendemasten und die jeweilige Internetanbindung aufeinander abgestimmt. Auch der Netzaufbau bedeutet für die MSP große Investitionen. Vor allem muss bei steigender Nutzung des Mobilen Internets eine ausreichende Versorgung gewährleistet sein. Ist dies nicht der Fall, kann es zu einer Geschwindigkeitsdrosselung führen. Firmen wie Google und Verizon rechnen bereits für die Zukunft mit Engpässen in der möglichen Übertragungsmenge. Dieser Engpass könnte in Zukunft dazu führen, dass MSP bestimmten Kunden priorisierte Zugänge zum mobilen Internet anbieten, mit denen die Kunden dann schnelleren Zugriff zum Internet haben als andere Kunden.7

Im Packaging wird eine Entscheidung für ein deutschlandweites Gesamtkonzept der Kombination der Sendemasten getroffen. Diese Schritte dienen dazu, die Kosten möglichst gering zu halten und zusätzlich eine Versorgung aufgrund des örtlichen Bedarfs zu gewährleisten. In der Produktion werden die Mobilfunkmasten anschließend an den festgelegten Örtlichkeiten errichtet sowie ein Abrechnungs- und Koordinationssystem aller Mobilfunkmasten installiert.8

Diese bisherigen Vorgänge können größtenteils sowohl vom Mobilfunknetzbetreiber selbst, als auch von beauftragten Technikunternehmen erledigt werden. Durch Skaleneffekte beim Betrieb der Netze und Netzwerkeffekte auf Seiten der Kunden schafft ein Mobilfunknetz erst im Verbund einen hohen Gesamtwert und ermöglicht, der Mobilität der Kunden gerecht zu werden. Dieses Bedürfnis ist Teil der Distribution, in der die Kunden aufgrund seiner Kommunikationsbedürfnisse befriedigen muss. Der Aufbau eines großen Kundenstamms ist dann der zweite, wichtige Bereich der Distribution.

Vor allem bei der Kundengewinnung haben die MSP viele Vertriebsmöglichkeiten. Verträge mit den MSP können von den Endkunden nicht nur über das Ladengeschäft, sondern auch per Hotline, über das Internet, am Kiosk oder im Supermarkt beantragt werden. Der Verkauf über das Internet erfordert beispielsweise im Vergleich zum Ladengeschäft nicht zwingend eine persönliche Beratung und spart dem MSP dadurch Personalkosten.9

Das Potenzial von Smartphones und den Anstieg in der Nutzung zeigt auch eine Studie des britischen Technologieanalyseunternehmens Gartner: Demnach wurden im zweiten Quartal 2010 über 61 Millionen Smartphones weltweit verkauft. Dies sind 50,5 Prozent mehr verkaufte Smartphones als im zweiten Quartal 2009. 10 Die Analysten von Canalys gehen sogar davon aus, dass im zweiten Quartal 2010 64 Prozent mehr Smartphones verkauft werden.11 Damit unterscheiden sich die beiden Analysen zwar um 13,5 Prozentpunkte, aber beide haben einen deutlichen Anstieg an verkauften Smartphones festgestellt.

Erlöse erzielen die MSP direkt beim Endkunden. Ein durchschnittlich 18 Prozent gestiegener Umsatz bei der Datennutzung für das mobile Internet pro Kunde konnte beispielsweise in den USA binnen eines Jahres festgestellt werden. Dort generierte im zweiten Quartal 2010 durchschnittlich jeder Telekomkunde 11,60 US-Dollar durch das Mobile Internet. Diese direkten Erlöse werden entweder nutzungsunabhägig in Form einer Flatrate, also einem monatlichen Pauschaltarif, generiert oder nutzungsabhängig. Der nutzungsabhängige Erlös wird entweder pro Zeit oder pro übertragenem Datenvolumen erzeugt.

Quelle: Lischka, K., Internetquelle Stand 10.08.2010, Bundesnetzagentur, Schweizer, L., Meinhardt, Y., Krys, C., Fuest, K., 2002 S. 95f, Sonnenschein, M., Zapp, H., Freyberg, A., 2006, S. 53, Gartner Research, Canalys, Henning, D.

Branchen-Neuigkeiten:

- Android bringt mehr Umsatz als der Appstore
- Apps: 5 Fehler bei der Entwickler-Suche
- Neue Bedingungen für Gesetze gesucht!
- Frauenhofer stellen App-Sicherheitstest bereit