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Geschäftsmodelle für mobile Betriebssystemhersteller

Die Software auf Smartphones besteht aus einem Betriebssystem und der arbeitsunterstützenden Software. Ein Betriebssystem ist die Voraussetzung für ein Smartphone, da das Smartphone sonst nicht funktionsfähig ist. Die Software, die der Arbeitsunterstützung dient, ist hingegen optional zum Betriebssystem einsetzbar, aber für bestimmte Funktionen notwendig, wie beispielsweise ein Internetbrowser für die Nutzung des Internets.

Betrachtet werden zunächst die Betriebssysteme. Diese sind das Herzstück eines Computers, aber auch eines Smartphones. Für dessen Betrieb müssen Betriebsmittel, also beispielsweise Prozessor, Speicher oder Benutzerprogramme, verwaltet und gesteuert werden. Diese zentrale Aufgabe übernimmt ein einziges Betriebssystem. Mehrere Betriebssysteme können daher das Smartphone nicht gleichzeitig steuern.13 Smartphones werden direkt mit einem installierten Betriebssystem verkauft, da nur ein bestimmtes Betriebssystem auf einem Smartphone funktioniert. Auf Smartphones des Herstellers Samsung beispielsweise werden standardmäßig Android-Betriebssysteme installiert. Auf dem iPhone von Apple kommt das hauseigenen IOS-Betriebssystem zum Einsatz.14 Für die Wertschöpfungskette eines Betriebssystemherstellers bedeutet dies in der Distribution eine permanente Abhängigkeit vom Hardwarehersteller. So muss ein Betriebssystemhersteller sein System an möglichst viele Smartphone-Hardwarehersteller mit jeweils großen Absatzzahlen verkaufen, um eine große Verbreitung bei den Endkunden zu erreichen.15 "Handy-Betriebssysteme, die nur von einem Hersteller unterstützt werden, hätten dagegen das Nachsehen," sagt Gartner-Chefanalyst Roberta Cozza.

Der Internetgigant Google geht hingegen einen Schritt weiter. Statt sein Betriebssystem zu verkaufen, will Google es kostenlos anbieten und den Mobilfunkanbieter für die standardmäßige Installation noch bezahlen. Durch Werbung, die Google schalten darf, sollen dann Gelder an den Mobilfunkanbieter zusätzlich ausgeschüttet werden und der Google Betriebssystemrefinanzierung dienen. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass Betriebssysteme indirekt und nutzungsabhängig finanziert werden können.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Distribution und eine hohe Absatzzahl von Betriebssystemen ist ein gutes Produkt. Daher sind die Phasen der Entwicklung, des Packaging und der Programmierung – dem Produktionsabschnitt – in der Wertschöpfungskette sehr wichtig und bestimmen den geschaffenen Wert. Denn darin wird entschieden, ob das Betriebssystem gegen Sicherheitsangriffe sicher ist, den Datenschutzwünschen der Endkunden entspricht, die Bedienoberfläche einfach zu bedienen und während des Betriebs sehr leistungsfähig ist. Damit diese Vorgänge gut durchgeführt werden, wird qualifiziertes Personal benötigt. Dieses Personal stellt den Hauptfaktor der Beschaffung in einer Wertschöpfungskette dar und bildet die Kernkompetenz des Betriebssystemherstellers. Quellen: Brause, R. (2004), S. 1, Henning, D., Internetworld Business, Wendel, T., Kremp, M., Kemper, Frank, 2010

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